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| Interview mit Reinhard Klein, Ausstellungschef der transport logistic | |||||
Reinhard Klein, Ausstellungschef der transport logistic, Foto: transport logistic Wo liegen 2011 im Bereich „Logistik“ und „Schiene“ die Schwerpunkte der Aussteller? Der Schienengüterverkehr ist bei der transport logistic 2011 mit rund 100 Unternehmen sehr stark vertreten und belegt die gesamte Halle B 6 mit 11.000 Quadratmetern. Nahezu das komplette staatliche und private Güterbahnnetzwerk Europas ist auf der Messe präsent. Das Interesse an der transport logistic wächst vor allem in Richtung Ost- und Südost-Europa. Hier gewinnen wir stetig neue Aussteller. Was gibt es spektakulär Neues vonseiten der Aussteller im Bereich „Logistik“ und „Schiene“? Ein zwar nicht neues, aber im Bereich Schiene stark forciertes Thema ist die „Grüne Logistik“. Gerade hier liegt das größte ökologische Potenzial im Massengutverkehr. Bahn-Chef Grube wird bei der Auftaktdiskussion der Messe zum Thema „Zwischen Ökogewissen und Ökonomiezwang – wie viel Grün kann (sich) die Logistik leisten?“ dabei sein. Experten sehen die Messe als wichtige Plattform, um die operative Umsetzung der Liberalisierung des Schienengüterverkehrs weiter voranzutreiben. Spüren Sie auch bei der transport logistic 2011 den beginnenden Aufschwung? Ja, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind deutlich besser als im weltweiten Krisenjahr 2009, in dem die letzte transport logistic stattfand – und dennoch erfolgreich war! Wir rechnen mit mehr als 1800 Ausstellern, was ein leichtes Wachstum gegenüber der Vorveranstaltung bedeutet. Auch wenn viele wieder aufatmen, wird es doch noch dauern, bis der Aufschwung in allen Märkten ankommt. Wie beurteilen Sie die Marktentwicklung im Bereich „Schiene“, und was bieten die Aussteller Neues auf dem Gebiet der Intermodalität? Die Schiene gilt als der kommende Verkehrsträger, weil sie derzeit ökologisch konkurrenzlos ist und zuverlässig große Mengen über lange Strecken befördern kann. „Schengen auf der Schiene“ wird und muss kommen. Das ist für ein zusammenwachsendes Europa enorm wichtig. Dieses Jahr wird sich zum ersten Mal die nordadriatische Hafenvereinigung NAPA, bestehend aus italienischen, kroatischen und slowenischen Häfen, auf der Messe präsentieren. Auch hier wird es um einen verbesserten Hinterlandverkehr in das restliche Europa über die Schiene gehen. Zudem bietet das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML einen Beitrag zum Thema „Potenziale des kombinierten Verkehrs“ in unserem Konferenzprogramm. Die Fragen stellte Udo Mechenich
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